DIE KLEINE FREIHEIT
Kabarett nach 1945
Lieder und Texte aus der Nachkriegszeit Stunde Null? So viel Anfang war nie. So viel Ende auch nicht.

 

Auferstanden aus Ruinen - so fing es für alle an in Deutschland im Frühjahr 1945. Der Überlebenswille mobilisiert die letzten Kraftreserven. Der Heißhunger bezieht sich auch auf das, was man 12 Jahre lang entbehren musste: das freie kritische Wort, Musik, Theater, Film und Kabarett. Wie sahen sie aus, die Texte und Lieder aus der Nachkriegszeit? Wie kommentierten und bewerteten die Kabaretts in Ost und West die politischen Ereignisse? Die Schaubude in München, das Kom(m)ödchen in Düsseldorf, die Stachelschweine und ganz besonders: die Insulaner über den Radiosender RIAS! Sie etablierten sich mit Satire, Ohrwurm-Liedern und hämischem Humor aus dem Westen: eine erfolgreiche Waffe im Kalten Krieg. Die frisch erblühten „Disteln“ hielten dagegen in Karikierung und Ablehnung all dessen, was „der Westen“ war oder zumindest zu sein schien - aus der Sicht der Friedrichstraße und natürlich: unter staatlicher Beobachtung! Alles, bloß nicht nur unterhaltsam! Lieder und Texte aus der Nachkriegszeit über Mangel, Vergangenheitsbewältigung, Wohlstandsgesinnung und Ost-West-Konflikt.

 

Tickets: 030-201 06 93 www.theater-im-palais.de 

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